Was wir lernen
kommunikationsmuster

 

Dinge, die wir von Hunden lernen können…

 

Sind Hunde die besseren Menschen? Man sollte über diese Frage nachdenken. Viele Jahre sind die lieben Vierbeiner mit den großen Herzen und auch Dickköpfen Teil unseres Lebens und fast täglich bringen sie uns etwas Neues bei. Geduld – Ehrgeiz - Treue und was noch…….

 

Hunde halten zusammen

Am Schönsten ist es, wenn man ein ganzes Hunderudel beobachten kann. Erst dann wird immer wieder klar, was für tolle Tiere das sind und wir eigentlich haben. Tolle Tiere, die zusammenhalten. Da gibt es keinen Neid und keine Missgunst. Da interpretiert man nicht irgendetwas falsch, was der Andere gesagt oder getan hat und lässt ihn deswegen hängen. Hunde halten zusammen. Manchmal riskieren sie sogar ihr Leben füreinander. Nicht nur Zusammenhalt, sondern auch absolute Loyalität und echte Freundschaft.

 

So viel Ehrlichkeit gibt es kaum

Wovon wir Menschen uns ein großes, wenn nicht sogar riesengroßes Stück abschneiden können, ist die Ehrlichkeit, die in Tieren steckt. Hunde sind absolut offen und neugierig, die alle anderen Hunde begrüßen möchten. Doch wenn sie es mal nicht mögen, dann zeigen sie das. Dann kommt ein leises Knurren aus dem Maul und es wird sich abgewandt. Haben sie schon mal beobachtet, dass sich zwei Menschen treffen, kurz kennenlernen und der Eine dann zum Anderen sagt: „Sorry, irgendwie bist du mir nicht sympathisch. Wir sollten das lassen.“  Dabei wäre es das Beste auf der Welt, weil jeder sofort wüsste, woran er ist. Und mal ganz ehrlich, die Situation, dass wir jemanden unsympathisch finden, hatten wir alle schon oft. Nur nennen wir das Kind nicht beim Namen, sondern betreiben weiterhin höflichen Smalltalk mit dem Wunsch, endlich verschwinden zu können.

 

Verzeihen können

Streiten und verletzt werden. Hunde kennen das nicht. Klar gibt es Situationen im Rudel, da haben zwei Hunde mal eine Auseinandersetzung mit Bellen und Zähne fletschen, aber dann ist nach zehn Minuten auch alles wieder gut und man kann weiter spielen. Es ist tatsächlich nicht nur bei Hunden faszinierend wie schnell sie sich gegenseitig verzeihen, sondern auch in der Beziehung Mensch-Hund. Egal, was auch anstellt wurde und wie sehr man geschimpft hatte, wenn sie einen nach zehn Minuten mit diesen treuen, Kulleraugen anschauen, ist alles wieder vergessen.

 

Die Zeit vergessen

Hunde haben kein Zeitgefühl und das ist großartig und sehr beneidenswert. Es muss wunderbar sein über die z.B. Felder zu ziehen und die Zeit vergessen zu können. Denn erst dann lebt man so wirklich im Hier und Jetzt.

 

Der unverbesserlicher Optimismus

Ein Hund der ab und zu denkt: „Das schaffe ich nicht.“ Im Gegenteil. Es gibt Nichts, von dem er denkt, dass er es nicht schaffen könnte. Als ein Eichhörnchen oder Kaninchen den Weg kreuzt, sieht man den Hund meist nur noch von hinten. Zum Glück sind sie nicht die athletischsten, so dass man sich auf keinen Fall Sorgen machen muss, dass er jemals etwas fängt. Nach einigen Metern ist das Eichhörnchen z. B. auf einen Baum geklettert und der Hund? Der steht voller Überzeugung unter dem Baum und dachte, dass er fliegen kann. Oder klettern? Oder beides? Es ist lustig und man muss so lachen wenn man ihn da stehen und hüpfen sieht – voller Überzeugung, dass er das Tier, welches zehn Meter über ihm auf einem Ast sitzt, fangen kann. Das nennt man Optimismus und der kann ganz schön ansteckend sein.

 

Freunde fürs Leben

Wir sind Freunde fürs Leben. Es gibt kaum einen Menschen, dem so vertraut werden kann wie einem Vierbeiner. Und es gibt kaum einen Menschen, der so bedingungslos da ist, wie ein Hund. Es gibt gute und schlechte Tage. Viele Krisen werden zusammen gemeistert. Aber egal was gerade ist, Hauptsache man hat sich. Es sollte sich jeder die Frage stellen, ob man dem Hund genauso viel zurück gibt bzw. geben kann, wie er uns jeden Tag gibt. Beibringen kann man ihm auf jeden Fall viel, auch viel Blödsinn wie „Schäm dich“, „Toter Mann“ und „Kuckuck“.